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Top Ten Thursday. Auf den ersten Blick.

Der Top Ten Thursday wurde von Alice im Bücherland ins Leben gerufen, dann von Steffis Buchblog übernommen und wird nun von Aleshanee von Weltenwanderer weitergeführt.

Im Grunde geht es um Listen. Jeden Donnerstag wird ein Thema herausgesucht und die Blogger versuchen 10 Bücher zu finden, die dazu passen.

Thema diese Woche ist:
Welche 10 Autoren habt ihr in diesem Jahr neu kennengelernt und mit welchem Buch haben sie euch begeistert?

Ein wundervolles Thema, um das Jahr 2019 langsam zum Abschluss zu bringen und zu reflektieren. Neben mir bekannten Autoren, die mich in diesem Jahr begeistert haben, habe ich auch einige neue Autoren für mich entdecken können. Einige davon haben auch mein Regal gleich mal ein bisschen strapaziert, da ich gleich mal ein bisschen sammeln musste.


Jay Kristoff

Der erste Band von „Nevernight“ stand ungelesen seit Erscheinung in meinem Regal. Im Januar habe ich endlich danach gegriffen und bin immer noch absolut verliebt. In die Geschichte, den Stil, die Charaktere und die Atmosphäre. Das Komplettpaket hat sich in mein Herz gegraben und die Krallen reingeschlagen und wird wohl dort auch bleiben.


Seanan McGuire

„Der Atem einer anderen Welt“ sind eigentlich drei Geschichten auf einen Schlag. Die Geschichten über die Kinder auf Abwegen, über die Kinder, die durch Kaninchenlöcher, Türen, Schränke oder was auch immer, in eine andere Welt gelangt sind. Über die, die dort viel mehr Zuhause waren, als sie es in ihrer eigenen Welt je sein konnten. Und die aus verschiedenen Gründen wieder zurück mussten. Die verloren waren und gefunden wurden, obwohl sie lieber verloren geblieben wären.
Ein absolutes Herzensbuch für mich und eine Autorin, von der ich noch mehr lesen möchte.


Jess Kidd

Poetisch, mystisch und voller Geister. Das ist das erste, was mir in den Kopf springt, wenn ich an Jess Kidd denke. Ihre Bücher sind nicht gefällig, sie haben Ecken und verdammt viele Kanten. Die Charaktere sind gelinde gesagt recht speziell, und gerade das macht sie wirklich spannend.


Joel Dicker

„Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ hätte ich wahrscheinlich nie gelesen, wenn es mir nicht von Buchhändlerkollegen empfohlen worden wäre. Die Mischung aus Gesellschaftsstudie und Kriminalroman hat die Geschichte für mich zu etwas Besonderem gemacht. Auch die anderen beide Romane von Joel Dicker habe ich dieses Jahr gelesen, wobei ich beide ein bisschen schwächer fand, aber dennoch absolut empfehlenswert.


Diana Wynne Jones

Klassische, humorvolle Fantasy ist selten. So einfach ist es, auch wenn es schade ist. Diana Wynne Jones habe ich erst dieses Jahr für mich entdeckt, was wirklich eine absolute Schande ist. Mit „Fauler Zauber“ hatte sie mich sofort und ich freue mich alle anderen Bücher von ihr noch entdecken zu können.


Mareike Fallwickl

„Das Licht ist hier viel heller“ war für mich dieses Jahr wohl eine der größten Überraschungen. Gegenwartsliteratur, gesellschaftskritisch und dadurch eigentlich überhaupt nicht mein Ding. Eigentlich. „Dunkelgrün fast schwarz“ wurde mir ebenfalls von Kolleginnen empfohlen, aber ich wollte Mareike Fallwickls zweiten Roman zuerst lesen. Ein absolut großartiges Buch von einer Autorin mit einem überragendem sprachlichen Talent.


P.G. Wodehouse

Wodehouse ist ein Autor, bei dem ich mich wirklich frage, wie er mir bisher entgehen konnte. Britische, humorvolle Literatur in Reinkultur. „Ehrensache, Jeeves!“ hat mir unterhaltsame Lesestunden geschenkt und hat ein seltenes Potential offenbart – Bücher, die für eine gewisse Zeit von jeglichem Weltschmerz und -ekel heilen können.


Laini Taylor

Um „Daughter of Smoke and Bone“ habe ich aus Gründen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann, immer einen Bogen gemacht. „Strange the Dreamer“ hat mich dann aber doch so sehr angesprochen, dass ich es einfach lesen musste. Es war so großartig, dass ich teilweise Pausen eingelegt habe, um länger etwas von der Geschichte zu haben.


Victoria Schwab

Gleich zwei Bücher haben mich zum Jahresende von dieser Autorin überzeugen können. Das Jugendbuch „City of Ghosts“ war die richtige Mischung aus spannend, gruselig und humorvoll, während mich „Vicious. Das Böse in uns“ einfach komplett verzaubert hat. Moralisch fragwürdig, düster, brutal und mit Charakteren, die einfach faszinierend sind, hat sich Victoria Schwab dann richtig ihren Platz in meinem Herzen erschrieben.


Leigh Bardugo

Ebenfalls eine Reihe, die ich zwar dem Namen nach kannte, aber um die ich immer einen Bogen gemacht habe, war „Grisha“. Doch dann kam „Das Lied der Krähen“ und dieses Jahr konnte ich dann nicht mehr widerstehen und wollte nur kurz reinlesen. Kurz. Reinlesen. Ich habe sowohl „Das Lied der Krähen“ als auch den ersten Band von „Grisha“ verschlungen und lese gerade „Ninth House“. Leigh Bardugo schafft nicht nur wundervolle Welten, die Charaktere sind es, die mich hier in ihren Bann ziehen.


Alle Coverabbildungen stammen von der jeweiligen Verlagsseite. Rechte liegen beim jeweiligen Rechteinhaber.

 

5 Comments

  • Marina

    Hallo Lucinda, 🙂
    von Nevernight habe ich schon viel Gutes gehört. Vielleicht wird das Buch auch mal bei mir einziehen. 🙂
    Strange the Dreamer habe ich noch auf dem SuB, aber durch Daughter of Smoke and Bone habe ich Laini Taylors Bücher lieben gelernt. So tolle Geschichten. 🙂
    Und auch Leigh Bardugos Bücher liebe ich sehr. Die Charaktere sind wirklich einzigartig und Grischa gehört zu meinen Lieblingsbüchern. 🙂 Die Ideen darin sind auch so toll. 🙂

    Liebe Grüße
    Marina

  • Martin

    Hallo Lucinda,
    von deinen Autoren kenne ich P. G. Wodehouse und D. W. Jones. Beide habe ich vor Jahren, bzw. Jahrzehnten gelesen und geliebt, auch wenn ich nicht alles von den beiden Autoren gelesen habe, aber das was ich gelesen habe, fand ich sehr unterhaltsam.
    Vicious wartet als Rezensionsexemplar darauf von mir gelesen zu werden.
    Die anderen Bücher/Autoren kenne ich nur vom Sehen.
    Liebe Grüße und einen guten Rutsch
    Martin
    Mein Beitrag: https://bit.ly/2rp4zLY

  • TemptationLady

    Hallöchen Lucinda!

    Ich habe „Vicious“ ebenfalls gelesen, ich persönlich fand die Geschichte eher makaber, als interessant. Aber gut, so sind die Meinungen unterschiedlich.
    Die Bücher von Leigh Bardugo möchte ich definitiv auch noch lesen. Ansonsten kenne ich kein Buch von deiner Liste.
    HIer ist meine Liste: https://ladysbuecherwelten.blogspot.com/2019/12/ttt-10-neue-autoren.html

    LG

    Jenny

    PS: Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich dir!

  • Aleshanee

    Schönen guten Morgen!

    Ahhh Nevernight! Darüber höre ich immer nur sehr gutes und ich hab den Band seit Release auf meiner Wunschliste stehen 😀 Da ja jetzt Band 3 angekündigt ist, wird wohl der erste hoffentlich bald bei mir einziehen.

    „Das Lied der Krähen“ fand ich mega!!! Vor allem den ersten Band! Allerdings kannte ich vorher schon die Grischa Trilogie, die mich auch sehr begeistert hat! Und ich kann dir auf jeden Fall auch das Märchenbuch „Die Sprache der Dornen“ aus der Grischa Welt empfehlen <3
    Ansonsten hab ich nur "Fauler Zauber" gelesen, das mir aber leider nicht so gut gefallen hat.

    Von Laini Taylor kenne ich die Reihe "ZWischen den Welten", die ich sehr mochte. Die neue Reihe interessiert mich auch sehr. Genauso wie "Der Atem einer anderen Welt" und "Heilige und andere Tote" 😀

    Ich wünsch dir einen guten Start ins Neue Jahr!

    Liebste Grüße, Aleshanee

  • Petra Berger

    Guten Morgen, von deinen Bücher stehen drei schon auf meiner Wunschliste. Das Lied der Krähen, Vicious und Nevernight. Der Atem der anderen Welt habe ich mir schon notiert, das hört sich aj wirklich gut an. Hatte ich noch nichts von gehört. Aber deshalb mag ich die TTT, man findet immer etwas schönes.
    Ich wünsche Dir einen guten Rutsch. LG Petra

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