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Top Ten Thursday | Lieblingsfilme

Der Top Ten Thursday wurde von Alice im Bücherland ins Leben gerufen, dann von Steffis Buchblog übernommen und wird nun von Aleshanee von Weltenwanderer weitergeführt.

Im Grunde geht es um Listen. Jeden Donnerstag wird ein Thema herausgesucht und die Blogger versuchen 10 Bücher zu finden, die dazu passen.

Thema diese Woche ist:
Zeige uns 10 deiner liebsten Filme.

Oha. Ich muss zugeben, dass ich wirklich ein Büchermensch bin. Filme und Serien sind für mich meistens wirklich nur Zeitvertreib und etwas für „Nebenbei“. Richtig aktiv schaue ich nicht oft. Dennoch gibt es ein paar Filme, die ich immer gut finde und auch immer mal wieder gern schaue.

Eine Anmerkung: ich liebe Tim Burton Filme. Da aber nicht die ganze Liste daraus bestehen soll, habe ich wirklich nur meinen liebsten aufgeführt (auch wenn das ein knappes Rennen ist und sich auch immer mal wieder ändert).


Alice im Wunderland

Erscheinungsjahr: 2010
Regisseur: Tim Burton

Basierend auf dem Buch „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll.

Zusammenfassung:
Alice Kingsleigh ist inzwischen in ihren Zwanzigern und hat ihre Abenteuer im Wunderland längst vergessen, träumt jedoch immer noch davon. Zusammen mit ihrer Mutter ist sie Gast auf einer Gartenparty von Lord Ascot, doch dann hält auf einem der langweilige Sohn Hamish vor aller Augen um Alice Hand an. Doch obwohl sie weiß, dass sie nach dem Tod ihres Vaters keine andere Wahl hat als gut zu heiraten, folgt sie lieber dem weißen Kaninchen mit Weste und Taschenuhr und bittet um Bedenkzeit bezüglich des Antrags. Doch dann gelangt sie genau wie vor 13 Jahren zu einem Kaninchenloch und fällt hinein…

Diese Verfilmung habe ich wohl inzwischen ein Dutzend Mal gesehen. Die Atmosphäre, die Darstellung des Wunderlandes und die grandiose Darbietung von Johnny Depp und Helena Bonham Carter sind großartig.


Pans Labyrinth

Erscheinungsjahr: 2006
Regisseur: Guillermo del Toro

Zusammenfassung:
1944, der spanische Bürgerkrieg ist zwar vorbei, aber es wütet immer noch der Zweite Weltkrieg. Das junge Mädchen Ofelia verlor ihren Vater und muss nun mit ihrer hochschwangeren Mutter zu derem neuen Mann ziehen – dem Hauptmann Vidal. In einer verlassenen Mühle hat er sein Quartier eingerichtet, um von dort aus Rebellen zu jagen. Vidal ist ein äußerst brutaler Mann, doch Ofelias Mutter hatte keine andere Wahl. Eines Nachts, als Ofelia nicht schlafen kann, wird sie von einer vermeintlichen Fee an den Rand eines steinernen Labyrinths geführt. Dort trifft sie auf einen Pan, der ihr erzählt, dass sie die Wiedergeburt einer Prinzessin sei und nur drei Aufgaben bestehen muss, um wieder in ihr Reich zu gelangen…

Einer der wohl gruseligsten Filme, die ich je gesehen habe. Die beklemmende Atmosphäre und die Brutalität der Menschen sind so bildhaft dargestellt, dass der Film schockiert und zu Tränen rührt.


The Crow. Die Krähe.

Erscheinungsjahr: 1994

Basierend auf dem Comic „The Crow“ von James O’Barr.

Zusammenfassung:
Eine alte Legende besagt, dass Verstorbene von einer Krähe ins Totenreich begleitet werden. Wird der Seele im Moment ihres Todes jedoch großes Unrecht angetan, dann kann die Krähe die Seele auch ins Diesseits zurückholen – und Rache üben lassen.

Immer noch einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Das Konzept mit der Krähe fasziniert mich immer noch.


Hogfather

Erscheinungsjahr: 2006
Zweiteilige Film-Adaption.

Basierend auf der gleichnamigen Romanvorlage von Terry Pratchett.

Zusammenfassung:
Terry Pratchetts ungewöhnliche Weihnachtsgeschichte – mit dem Tod als Vertretung des Weihnachtsmanns.

Hach. Kein Top Ten Thursday ohne Terry Pratchett, ich schaff das sogar bei den Filmen.


Das letzte Einhorn

Erscheinungsjahr: 1982

Basierend auf der gleichnamigen Romanvorlage von Peter S. Beagle.

Zusammenfassung:
Das letzte Einhorn macht sich auf die Suche nach dem roten Stier, der für das Verschwinden der anderen Einhörner verantwortlich sein soll. Doch die Suche erweist sich als bedeutend schwerer als vorerst gedacht.

Ein Film, der für mich in Verbindung mit Kindheit und Wohlfühlen steht. Und den ich jedes Jahr mindestens einmal schaue, meist in der Weihnachtszeit.


Das wandelnde Schloß

Erscheinungsjahr: 2004
Anime-Film aus dem Studio Ghibli

Basierend auf der Romanvorlage von Diana Wynne Jones. Früher „Sophie im Schloß des Zauberers“, in der Neuauflage umbenannt in „Das wandelnde Schloß“.

Zusammenfassung:
Die junge Hutmacherin Sophie wird eines Tages von einem jungen hübschen Mann vor zwei aufdringlichen Soldaten gerettet. Da die Hexe aus dem Niemandsland schon seit längerem Interesse an dem Retter hegt, belegt diese Sophie aus Eifersucht mit einem Fluch, der Sophie in eine 90 Jahre alte Frau verwandelt. Sophie flüchtet kopflos und ohne Ziel aus der Stadt. Auf dem Weg hilft sie einer Vogelscheuche und bittet diese, ihr eine Unterkunft zu suchen – daraufhin erscheint das wandelnde Schloss des Zauberers Hauro. Sophie findet dort Zuflucht und stellt sich kurzerhand selbst als Putzfrau an…

Auch wenn Buch und Film sich in einigen Sachen voneinander unterscheiden, sind sie einfach großartig.
Und wer phantastische Romane liebt und Diana Wynne Jones nicht kennt – ändert das unbedingt!


Your Name. Gestern, heute und für immer.

Erscheinungsjahr: 2016
Regisseur: Makoto Shinkai

Zusammenfassung:
Ein Mädchen lebt zurückgezogen auf dem Land und sehnt sich nach der großen Stadt. Ein junger Mann aus der Stadt würde gern ein wenig mehr Ruhe haben. Doch dann wechseln sie in ihren Träumen ihre jeweiligen Identitäten…

Wahnsinnig berührend und wunderschön anzusehen.


The Virgin Suicides

Erscheinungsjahr: 1999
Regisseur: Sofia Coppola

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Jeffrey Eugenides.

Zusammenfassung:
In den 1970er Jahren wachsen die fünf Lisbon-Schwestern sehr behütet auf. Doch alles läuft aus dem Ruder, als die jüngste Schwester versucht sich umzubringen….


Girl, Interrupted. Durchgeknallt.

Erscheinungsjahr: 1999

Zusammenfassung:
1960er Jahre, USA. Die 18jährige Susanne landet nach einem Selbstmordversuch in einer psychiatrischen Einrichtung. Dort kommt sie mit anderen Frauen zusammen, die an diversen psychischen Erkrankungen leiden.


Das Leben des Brian

Erscheinungsjahr: 1979
Film der britischen Komikergruppe Monty Python.

Zusammenfassung:
Der naive und unauffällige Brian wird durch sehr viele Missverständnisse statt Jesus als Messias verehrt. Als er sich dann wirklich gegen die römischen Besatzer engagiert, artet alles ein bisschen aus.

Was soll man zu dem Film groß sagen, außer vielleicht „always look on the bright side of life…“ (dankt mir später für den Ohrwurm).


3 Comments

  • Marina

    Hallo Franzi, 🙂
    Tim Burton ist wirklich ein toller Regisseur und Alice im Wunderland hat mir auch super gut gefallen. 🙂
    Das letzte Einhorn ist bei mir so lange her, aber ich weiß, dass ich ihn mochte. Es wäre an der Zeit, dass ich ihn noch einmal schaue.
    Das wandelnde Schloss habe ich auch auf meiner Liste. Es ist mein liebster Film aus dem Studio Ghibli. 🙂
    Das Leben des Brian musste ich ein paar Mal in der Schule schauen… Immer nur Ausschnitte, aber ich fand das so furchtbar. 😀

    Liebe Grüße
    Marina

  • Aleshanee

    Schönen guten Morgen!

    Haha, Das Leben des Brian, was für ein genialer Film xD Den müsste ich mir glatt mal wieder anschauen, ist schon eine Ewigkeit her!!!

    Pans Labyrinth war auch in der sehr engen Auswahl bei mir, aber bei 10 Filmen ist es echt schwierig O.O Ich fand den Film auch mega gut!

    Genauso wie die Pratchett Verfilmungen! Ich dachte ja, das kann man nicht verfilmen, aber wie man sieht: es geht! Ich mag alle drei und es sollen ja noch mehr kommen.
    Das letzte Einhorn – auch ein wunderschöner Film <3 Da hab ich letztens endlich das Buch dazu gelesen, das auch wirklich toll ist. Vor allem erfährt man auch etwas mehr Hintergründe zu Haggard.

    Mit Anime konnte ich ja nie wirklich viel anfangen, aber da sie grade auf Netflix laufen, hab ich mich jetzt doch mal dran gewagt. Das wandelnde Schloss fand ich gut, aber besser gefallen hat mir Chihiros Reise ins Zauberland und der neue: Arrietty!

    Liebste Grüße, Aleshanee

  • Petra Berger

    Hallo, ich hätte nicht gedacht, dass jemand The Crow nennt. ich liebe diesen Film aber ich mag insgesamt auch material arts, stehe aber hier alleine auf weiter Flur und werde da eher belächelt. Alice im Wunderland ist einer der wenigen Filme von Tim Burton, den ich wirklich mag. Pans Labyrinth hab eich leider noch nicht gesehen. Ich wünsche Dir schöne Ostern. LG Petra

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