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Ab in den Urlaub. Leselaunen. Die Woche im Wunderland #48

Die Aktion „Leselaunen“ wird von Nicci vom Blog Trallafittibooks geführt.

In „Leselaunen“ schreiben Blogger über die buchigen und unbuchigen Erlebnisse ihrer Woche. Rückblickend wird über die aktuelle Lektüre, momentane Lesestimmung und alles, was so in der Woche los war, berichtet. 


Mein momentanes Currently Reading ist:

  • „Witchmark. Die Spur der Toten“ von C.L. Polk

In der letzten Woche habe ich außerdem gelesen:

  • „Dreizehn Gäste“ von J. Jefferson Farjeon
  • „In Hexenwäldern und Feentürmen“ herausgegeben von Christian Handel
  • „Kiss me once“ von Stella Tack
  • „Cells at Work 01“ von Akane Shimizu
  • „Wie man einen Toaster überlistet“ von Cory Doctorow


In dieser Woche habe ich meine Leselust irgendwo zwischen Arbeit, Sonne, Pflanzen und Bücherregal wiedergefunden. „Dreizehn Gäste“ von J. Jefferson Farjeon ist ein recht typischer Kriminalroman für den Autor und sehr englisch. In der ersten Hälfte stößt man eher auf Charakterstudien als auf alles andere, dann taucht ein Toter auf und dann geben die Ermittlungen der Geschichte etwas mehr Tempo. Farjeons Fälle sind gut konstruiert und man hat als Leser Freude beim Mitraten. Dennoch muss man diese Art Krimi wirklich mögen, um auch diesem Buch ein ähnliches Gefühl entgegen bringen zu können – was sich negativer anhört, als es ist. Christian Handel hat in seiner Anthologie „In Hexenwäldern und Feentürmen“ eine zauberhafte Sammlung voller phantastischer Geschichten zusammengetragen, die mich alle von sich überzeugen konnten, wobei ich auch meine Lieblinge hatte. Besonders schön fand ich es, dass einige Autoren ihre Kurzgeschichten zum Anlass nahmen, ihren schon erschienen Romanen ein wenig Hintergrundgeschichte zu geben. Eine wahre Freude für mich. „Wie man einen Toaster überlistet“ ist allein schon vom Titel her außergewöhnlich. Normalerweise bin ich nicht so der Science-Fiction-Leser, aber hier musste ich einfach mal zugreifen. Und das habe ich nicht bereut. Auf unter 200 Seiten hat Cory Doctorow eine Zukunftsszenario erschaffen, dass nur so strotzt vor Gesellschaftskritik und eine Version dessen ist, was passieren kann, wenn die Menschen so weitermachen wie bisher. Kurzweilig, unterhaltend und dennoch nachdenklich. Ryan und Ivy aus „Kiss me once“ haben mich ja schon ein wenig fertig gemacht. Und mich mit Kitsch überhäuft. Ja, ich weiß, selber Schuld, wenn ich zu einem Liebesroman greife, aber dennoch fühlte ich mich manchmal, als würde ich mich beim Lesen selbst mit rosa Glitzerstaub bepudern. Aber Stella Tacks Art Geschichten zu erzählen, ist es wert. Als Kind fand ich „Es war einmal das Leben“ ziemlich großartig. Daher wollte ich mir „Cells at Work“ – quasi die in einem Manga verpackte Antwort auf meine Kindheitserinnerungen – unbedingt anschauen. In unterhaltsamen, kurzen Episoden werden im ersten Band verschiedene Immunreaktionen des Körpers erklärt. Die Zellen des menschlichen Körpers werden kurzerhand einfach selbst vermenschlicht und stoßen unter anderem auf aliengleiche Bakterien. Großartig gezeichnet, gut erklärt und nicht nur für Jugendliche gemacht. Jetzt greife ich erstmal zu „Witchmark“ von C.L. Polk. Angefangen hatte ich es schon mal, aber dann schnell wieder zur Seite gelegt, da es mich nicht richtig gepackt hat. Gerade fühle ich mich danach, der Geschichte eine zweite Chance zu geben.


Zwei Wochen Urlaub liegen vor mir. In denen ich so gut wie nichts vorhabe. Außer Lesen, ein paar Konzerte besuchen, ein paar Serien schauen, endlich mal wieder den Controller zur Hand nehmen und bloggen. Gut, vielleicht mache ich auch noch ein paar Dinge im Haushalt, aber ich hoffe einfach mal, dass ich so weitermachen kann, wie ich heute angefangen habe – auf dem Balkon zusammen mit Mann und Katze die Sonne genießen und mir die Zeit mit tollen Büchern vertreiben. In der letzten Woche habe ich neben Arbeiten und Lesen nicht allzu viel gemacht – der Balkon ist soweit endlich sommerbereit, ein paar Pflänzchen sind eingezogen und Katzengras für mein liebstes Fellknäuel ist auch angepflanzt. Das Kätzchen ist sowieso glücklich – ihre Menschen sind Zuhause und draußen ist wunderbares Wetter. Außerdem riechen die neuen Kräuter auch noch toll, die Mischung aus Lavendel, Schokominze und Ananassalbei klingt zwar kurios, funktioniert aber erstaunlich gut. Außerdem habe ich noch eine Serienempfehlung für euch: „Blue Exorcist“. Die Verfilmung der gleichnamigen Manga-Reihe hat es mir schon nach der ersten Folge angetan und ich bin absolut verliebt. Folgende Beiträge sind in der letzten Woche im Wunderland erschienen:


Wie war eure Woche denn so? Was habt ihr schönes gelesen?

Ich wünsche euch noch einen schönen restlichen Sonntagabend!

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