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5 Anzeichen dafür, dass du „Das Labyrinth des Fauns“ lesen solltest

Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues Zuhause umgibt, wird für Ofelia zur Zufluchtsstätte vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater: ein Königreich voller verzauberter Orte und magischer Wesen.
Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie diese, ist sie die lang gesuchte Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen?

Inspiriert von Guillermo del Toros grandiosem oscarprämierten Meisterwerk »Pans Labyrinth« schafft Bestsellerautorin Cornelia Funke eine Welt, wie nur Literatur es kann.


Der Film „Pans Labyrinth“ von Guillermo del Toro hat dich fasziniert.

Cornelia Funke hält sich bemerkenswert genau an die Filmvorlage und hat sie nicht verändert. Im Gegenteil, die Autorin hat die Geschichte noch vertieft und emotionaler gemacht, da sie in Form von kurzen Sequenzen, die wie kurze Märchen anmuten, einzelne Hintergründe genauer erklärt. Die Figuren, ihre Beweggründe und ihr Leben werden so noch lebendiger. Die kleinen Szenen passen sich ein und wirken, als wären sie schon immer ein Teil des Ganzen gewesen.


Du magst Märchen.

Märchen, die verzaubern können und die mitten ins  Herz gehen. Die aber auch gleichzeitig schockieren und so grausam sein können, dass einem Schauer über den Rücken laufen und sich Gänsehaut über den Körper ausbreitet. Hans Christian Andersen ist einer der für mich größten Erzähler, wenn es um diese Verknüpfung des grausig-schönen im Märchen geht, doch Cornelia Funke zeigt in „Das Labyrinth des Fauns“, dass sie es genauso kann.


Du liebst bildgewaltigen Schreibstil.

Cornelia Funke schreibt schon immer großartige Geschichten – für Groß und Klein. Durch ihren Stil verzaubert sie ihre Leser. Doch mit „Das Labyrinth des Fauns“ hat Cornelia Funke für mich noch ein bisschen mehr erreicht, denn sie schafft in diesem Roman mit Worten, was del Toro mit Bildern kann. Ihre Worte wirken wie ein Tor zu einer anderen Welt und sind voller Poesie.


Die Kombination aus Fantasy und Horror liegt dir.

Aber Achtung, der Horror-Anteil ist nicht gerade gering. Gerade die Realität in „Das Labyrinth des Fauns“ setzte mir persönlich mehr zu als die phantastisch-grausamen Elemente. Diese bieten für mich sogar eher eine Balance dazu und geben einen Ausgleich, wenngleich sie ebenfalls nicht gerade rosig sind und mit Glitzer um sich werfen. Als Leser sollte man daher schon ein bisschen was abkönnen. Wenn man bei gruseligen Szenen in Filmen und Büchern lieber den Raum verlassen will, für den könnte dieses Buch vielleicht nichts sein.


Du bist auf der Suche nach einem besonderen Fantasy-Buch, das Leser (fast) jeden Alters begeistern kann.

Ich schreibe absichtlich „fast“, denn ich würde persönlich das Buch nicht uneingeschränkt für Jugendliche unter 14 Jahren empfehlen, eventuell sogar noch älter, je nachdem, wie sie mit Themen wie Krieg, Gewalt und Tod umgehen können. „Das Labyrinth des Fauns“ ist kein gewöhnliches Jugendbuch und für erwachsene Leser geeignet. Ein phantastischer All-Age-Roman, der für mich definitiv zu meinen Lesehighlights dieses Jahr gehört.


(Werbung, unbezahlt)

Genre: Fantasy, Horror

Verlag: Fischer Verlag

Erscheinungsdatum: 02.07.2019

ISBN: 978-3-7373-5666-4

Preis: 20,- €

Hardcover mit Schutzumschlag, teilweise illustriert, 320 Seiten

weitere Formate: eBook (16,99 €) und Hörbuch (erhältlich sowohl als MP3-CD und als Download)

Cornelia Funke gehört zu den wohl bekanntesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren und feiert außerdem regelmäßig auch internationale Erfolge mit ihren Büchern. Ihre Romane wie „Drachenreiter“ oder „Herr der Diebe“ sind zeitlose Klassiker der Kinderbuchliteratur. Funke bekam mehrere Preise und Auszeichnungen für ihre Werke.

Guillermo del Toro ist nicht nur Filmregisseur und Produzent, sondern auch erfolgreicher Drehbuch- und Romanautor. Der Spanier zählt zu den bekanntesten Filmemachern der Welt. Del Toro bat Cornelia Funke persönlich darum, die Romanfassung seines oscarprämierten Filmes „Pans Labyrinth“ zu schreiben. Ihre Bücher und die Vorliebe für seine Filme war ihm bekannt, seit sie ihm spanische Ausgaben der Tintenwelt-Trilogie für seine Kinder schickte.

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