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Stardew Valley

In der Mischung aus Farming-Simulation und Rollenspiel erbt der Spieler die Farm des Großvaters. Gefangen in dem Hamsterrad der Joja Corp., einem Industrieriesen, verspürt man den Wunsch nach dem Ausbruch aus dem Einerlei. Daher öffnet der Spieler das Testament des Großvaters zum vereinbarten Zeitpunkt – wenn eine Veränderung im Leben notwendig ist.

Wenig später befinden wir uns auf dem Weg ins Sternentautal zur alten Farm unseres Opas. Standesgemäß reisen wir mit einem klapprigen, uralten Bus, der nach unserer Ankunft den Geist aufgibt. Pam, die Busfahrerin und Bewohnerin der kleinen Stadt Pelican Town, zu der unsere Farm gehört, geht aus Frust erstmal in die örtliche Kneipe. Wir werden dagegen von der Schreinerin Robin empfangen und zu unserer Farm gebracht – an der uns Lewis, der Bürgermeister und alter Freund unseres lieben Opas, erwartet. Leider ist die Farm nicht mehr das blühende Fleckchen Harmonie, an das wir uns erinnern, sondern ein überwuchertes Stück Land mit einem etwas heruntergekommenen Haus…naja, eher Hütte. Also ein Zimmerchen mit Dach, um genau zu sein. Als Willkommensgeschenk bekommen wir gleich mal ein paar Gerätschaften, die man im Landleben so brauchen kann und ein paar Pastinakensamen. Wir bekommen von Lewis den Auftrag uns auch allen Bewohnern des Dorfes vorzustellen.

Also haben wir viel zu tun in den nächsten Tagen. Monaten. Jahren. Denn wir können noch viel mehr machen. Nachdem wir uns überall vorgestellt haben, merken wir schnell, dass wir nicht nur Freundschaften schließen, sondern auch Beziehungen führen und heiraten können. Wir können Aufgaben abschließen, die uns die Dorfbewohner zu kommen lassen und natürlich weiterhin unsere Farm betreiben und ausbauen. Wir können Hühner erwerben und Enten, Kühe, Schafe, Schweine, Hasen. Diese kleinen niedlichen Gefährten brauchen aber Aufmerksamkeit in Form von täglichem Kuscheln, sonst sind sie ziemlich eingeschnappt. Schlachten kann man sie übrigens auch nicht, sehr sympathisch dieses Spiel. Doch als ob wir nicht genug mit unseren alltäglichen Farmaufgaben und dem Aufbau der sozialen Kontakte zu tun hätten, fordern auch noch eine von Monstern bewohnte Mine und ein zerfallenes Gemeinschaftshaus, in dem kleine magische Wesen wohnen, unsere Aufmerksamkeit.


Vorweg und wahrscheinlich zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nie Harvest Moon oder Story of Seasons gespielt habe, daher kann ich auch keinen Vergleich zu diesen Reihen ziehen.

Wie lange habe ich darauf gewartet. Seitdem es auf PC erschienen ist und ich die ersten Let‘s Plays gesehen habe, bin ich um das Spiel herum geschlichen. Dann kam die Switch und mit ihr die Ankündigung, dass es Stardew Valley auch darauf geben soll. Also hieß es weiter warten.

Am Erscheinungstag hab ich es gleich herunter geladen und bisher über 170 Stunden lang gesuchtet. Dieses Spiel ist perfekt für die Switch, besonders für den Handheld-Modus.

Es ist ein wunderbarer Zeitvertreib und die Farmelemente entspannen und entschleunigen. Die Rollenspielelemente dagegen machen alles spannend und helfen, dass man am Ball bleiben will, denn man möchte alle Aufgaben lösen, alles erforschen, alles sehen, was es zu sehen gibt.

Ich freue mich auf das angekündigte Update, das unter anderem wohl neue Aufgaben und Orte enthüllen wird, als auch einen Multiplayer-Modus einführt und werde dann wohl noch viele weitere Stunden im Sternentautal verbringen.


Eindeutige Kaufempfehlung für Fans von Retrografik, Farming-Simulationen mit Witz, Herz und Verstand. Für Suchende, die ihre Switch gern öfter im Handheldmodus verwenden möchten und etwas niedliches für unterwegs oder einfach nebenbei wollen. Für Liebhaber von Spielen, die einfach zu Nintendo-Konsolen passen.


Plattform: Nintendo Switch

Preis: 13,99€ (eShop only)

zum Trailer (dieser Link führt zu YouTube)

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