Allgemein,  Leselaunen

Von Katzentempeln, Spürnasen und Fehlerteufeln. Leselaunen. Die Woche im Wunderland #14

Die Aktion „Leselaunen“ wird von Nicci vom Blog Trallafittibooks geführt.

In „Leselaunen“ schreiben Blogger über die buchigen und unbuchigen Erlebnisse ihrer Woche. Rückblickend wird über die aktuelle Lektüre, momentane Lesestimmung und alles, was so in der Woche los war, berichtet. Untermalt wird das Ganze noch von einem Zitat.


"Wie kam er dazu, jemand anders als das Böse in Menschengestalt zu bezeichnen,
wenn er sich selber wie ein Disney-Schurke kleidete?"

Aus: „Oberons blutige Fälle. Der Hund des eisernen Druiden.“ von Kevin Hearne


Mein momentanes Currently Reading ist:

  • „Die Hilfskräfte. Die wahren Herren des Dungeons“ herausgegeben von T.S. Orgel, A.S. Bottlinger und S.A. Cernohuby
  • „Die Schwestern von Mitford Manor. Unter Verdacht“ von Jessica Fellowes

Diese Woche habe ich außerdem gelesen:

  • „Oberons blutige Fälle“ von Kevin Hearne
  • „Plötzlich Banshee“ von Nina MacKay

Neuzugänge diese Woche:

  • „Der Fluch von Pendle Hill“ von Oscar de Muriel
  • „Der Weltenexpress“ von Anca Sturm
  • „Die Schwestern von Mitford Manor. Unter Verdacht“ von Jessica Fellowes

Wieder zwei Bücher diese Woche, ein anderes angefangen. So langsam komme ich in einen Rhythmus hinein, der mir gefällt und mir Spaß macht.

An den „Hilfskräften“ hänge ich leider immer noch fest, ich komme so gar nicht voran. Ich hatte mir viel erhofft von dem Buch und war dann ziemlich enttäuscht, ob des Fehlerteufels, der in diesem Buch sein Unwesen treibt. Der Lesespaß war dadurch gleich am Anfang so verhagelt, dass ich jetzt irgendwie nicht mehr rankomme.

Dagegen hat mir „Oberon“ richtig viel Vergnügen bereitet. Ich hab lange nicht mehr so viel gegrinst bei einem Buch und vor mich hin gekichert. Spätestens wenn man selbst in der Straßenbahn nicht anders kann als sich besoffen zu grinsen, weiß man, dass das Buch wirklich gut ist. Kevin Hearne hat einen leichten, lockeren Schreibstil, der angenehm zu lesen ist und die beiden Kurzgeschichten, die in diesem Buch enthalten sind, machen Lust auf mehr. Ich hoffe, dass der irische Wolfshund Oberon noch ein paar Bücher bekommt und ich wieder mit ihm in Kriminalfällen ermitteln darf.

Nach „Oberon“ brauchte ich etwas, von dem ich wusste, dass es mir ähnlich viel Freude bereiten wird, denn sonst wäre ich nur einer Enttäuschung entgegen geschlittert. Daher habe ich zu „Plötzlich Banshee“ von Nina MacKay gegriffen. Insgesamt hat mich die Geschichte wieder fesseln können, dennoch hat sie für mich ein paar kleinere Schwächen gehabt, über die mich aber das Gesamtpaket hinweg trösten konnte. Umso größer ist aber wieder meine Vorfreude auf „Dämonentage“ geworden, Nina MacKays neues Buch, welches im Oktober erscheint.

Da meine Neugierde einfach riesig ist und ich bisher einige positive Stimmen zu diesem Buch gehört habe, habe ich nun als nächstes zu den „Schwestern von Mitford Manor“ gegriffen. Ich freue mich schon, da mich die Kombination aus den 20er Jahren und Frauen, die in Mordfällen ermitteln, an Miss Marple und Miss Fisher erinnert und ich hoffe, wenigstens einen Hauch dieser beiden großen Detektivinnen in der Story wiederzufinden.


Eine schöne, wenn auch etwas anstrengende Woche liegt hinter mir. Und ich freue mich auf die nächste.

Am Dienstag hatten mein Mann und ich beide einen freien Tag und den haben wir voll ausgenutzt. Kleiner Einschub, bevor ich weiterschreibe: in den nächsten Zeilen folgt wieder einmal schamlose, unbezahlte Werbung.
In Leipzig hat vor ein paar Tagen das Café Katzentempel (der Link führt euch wie immer zu einer externen Seite) eröffnet. Das Konzept dahinter ist relativ klar – ein Café, welches sich dem Tierschutz verschrieben hat, Katzen aus Tierauffangstationen adoptiert und diesen ein neues Zuhause gibt. Eine wunderbare Idee. In dem Café gibt es daher nicht nur Leckereien zu essen, sondern auch Katzen zum anschauen, spielen und kuscheln. Die Fellknäuel können dort überall hin (bis auf die Küche) und haben viele Spielmöglichkeiten. Desweiteren gibt es natürlich auch Rückzugsmöglichkeiten für sie, falls sie ihr Näschen voll von den Menschen haben und Ruhe brauchen. Natürlich konnten wir nicht widerstehen und haben uns alles ganz genau angeschaut. Das Essen, die Kuchen und der Kaffee sind sehr lecker, das Personal nett und die Katzen verständlicherweise das Highlight, welches von allen bewundert wird. Das wird definitiv nicht unser letzter Besuch gewesen sein.

Ansonsten besteht meine Woche die meiste Zeit aus Büchern, reden über Bücher, darüber schreiben und mit Katze kuscheln. Klingt gut, oder? Ist es auch.


Wie war eure Woche denn so? Was habt ihr schönes gelesen?

Ich wünsche euch noch einen schönen restlichen Sonntagabend!

One Comment

  • Nicci Trallafitti

    Hey!
    Ach das mit dem Katzencafé ist ja eine tolle Sache 🙂
    Hier gibt es so etwas leider nicht, habe nun aber schon öfter davon gehört, das gibts ja in vielen Städten.
    Das Zitat klingt richtig witzig, kann mir vorstellen, dass du beim Lesen des Buches oft grinsen & lachen musstest 🙂

    Liebe Grüße,
    Nicci

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