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Weihnachten mit einem Belgier. Montagsfrage #14

Die Montagsfrage ist eine Aktion der Buchbloggerin Antonia von Lauter & Leise.


Diesen Montag dreht sich alles um die Frage:

Was sind für dich die schönsten Weihnachtsbücher?

Keine leichte Frage, um ehrlich zu sein. Meine Buchauswahl, und auch die Reihenfolge meiner liebsten Bücher, schwankt enorm und hängt immer vom momentanen Zustand meiner Gefühlswelt ab.
Genauso ist es auch bei weihnachtlichen Büchern.

Daher hatte ich für die Beantwortung der Frage mehrere Möglichkeiten. Entweder ich zähle euch alle meine liebsten Weihnachtsbücher auf oder die, auf die ich mich dieses Jahr freue oder die, die ich dieses Jahr gelesen habe oder ich konzentriere mich auf eines, das ich euch gerne etwas näher ans Herz legen möchte.

Schlussendlich habe ich mich für die letzte Variante entschieden und möchte euch einen meiner langjährigen Lieblinge vorstellen.

Dass ich eine Liebhaberin englischer Kriminalromane bin, wissen die meisten von euch ja inzwischen schon. Daher wird es wohl kaum verwunderlich sein, dass ich einen Roman der Königin dieses Genre wähle.
Die Geschichten von Agatha Christie begleiten mich schon sehr lange, und Miss Jane Marple und Hercule Poirot sind zwei meiner liebsten Detektive. Hercule Poirot ist ein Unikum, eine literarische Figur, die man nicht so schnell vergisst. Der verschrobene, leicht arrogante Belgier, der mit seinen kleinen grauen Zellen angibt und Fälle auf eine Art und Weise löst, die mich jedesmal aufs Neue beeindruckt.

Einer seiner Fälle spielt in der besinnlichen Zeit. In „Hercule Poirots Weihnachten“ wird der Detektiv zu einer Familienfeier gerufen, bei der ein Mord das Weihnachtsfest überschattet. Simeon Lee, ein Tyrann vor dem Herrn, hatte aus irgendeinem Grund seine gesamte Familie über die Feiertage zu sich eingeladen. Doch aus einem fröhlichen Fest im Kreise der lieben Verwandtschaft wird nichts. Wie gewohnt schikaniert Simeon Lee alle in seinem Umkreis – und wird bald darauf mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Hercule Poirot fängt an in der Familie zu ermitteln und ihm wird sehr schnell bewusst, dass ihn gefühlt jeder gehasst hat. Und jeder ein Motiv gehabt hat.

Ich liebe die Charaktere, die Agatha Christie erschafft, ihr Schreibstil nimmt mich immer wieder aufs neue gefangen und ich kann ihre Geschichten immer wieder lesen, ohne dass mir je langweilig werden würde.

Allen, die englische Kriminalromane lieben, die einem das Gefühl geben in einem Cottage mitten auf der Insel zu sein, und bei stürmischen Wetter vor einem Kamin eingekuschelt zu sitzen, kann ich auch diese winterlich-weihnachtliche Geschichte empfehlen.

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