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Von Zauberern, Büchern und Morden. Media Monday #380

Der Media Monday ist eine Aktion vom Blog Medienjournal.

Jede Woche gibt es einen Lückentext, den der Blogger dann ausfüllt. Damit ihr seht, welche Teile ich ergänzt habe, sind diese kursiv geschrieben.


Eine Buchreihe wie Harry Potter wird es für mich kein zweites Mal geben, denn kaum eine Buchreihe hat es geschafft ganze Generationen so zu beeindrucken und zu beeinflussen. Viele sind durch Harry Potter zum Lesen gekommen und sind immer noch dabei. Die Leser geben es an ihre Kinder weiter und auch zwanzig Jahre nach Erscheinen des ersten Bandes lässt allein der Name Augen aufleuchten. Harry Potter hat Magie in die Welt gebracht, die kaum wieder wegzudenken ist. Und es gibt eine ganze Generation, die mit dieser Reihe aufgewachsen ist und zusammen mit dem Protagonisten älter geworden ist (und die immer noch auf Ihren Brief aus Hogwarts warten, ich weiß, wovon ich rede).


Christian von Aster ist eine/r diese/r AutorInnen, von der/dem ich wirklich alles verschlingen könnte, denn er schafft es immer wieder, mich mit seinen Werken zu beeindrucken. Er ist einer der wenigen Autoren, bei dem mir Genregrenzen komplett egal sind, weil sein Schreibstil, sein Humor und der Zauber, der seinen Worten innewohnt, einfach einzigartig sind.


Ich-Erzähler in Romanen sind wohl die umstrittenste Erzählform. Viele lieben sie, ebenso viele hassen es. Mir ist es um ehrlich zu sein, vollkommen egal. Solange es gut gemacht ist und die Geschichte drumherum stimmt, bin ich leicht zufrieden zu stellen.


Buch-Verfilmungen sind ja ein wirklich beliebtes Geschäft, aber wie haltet ihr das? Nur Buch, nur Film, am liebsten beides und wenn ja, was zuerst?

Am liebsten nur Buch. Wenn beides, dann ist es bei mir meist zuerst das Buch. Dummerweise bin ich dann auch schwerer zufriedenzustellen, weil ich immer den Vergleich ziehe. Die meisten von euch wissen, dass ich mit Buchverfilmungen oft auf Kriegsfuß stehe und wir wohl in diesem Leben wohl immer eine sehr schwierige Beziehung führen werden.


In Sachen Literatur hat es mir im Moment das Genre Fantasy wahnsinnig angetan, aber das ist keine momentane Erscheinung. Ich bin mit der phantastischen Literatur aufgewachsen, ebenso mit englischen Kriminalromanen. Das hat mich wohl nachhaltig beeinflusst und mich so geprägt, dass ich mich hier immer noch zu Hause fühle.


„Nevernight“ liegt ganz weit oben auf meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher), denn ich möchte endlich herausfinden, ob das Buch auch das hält, was die vielen überaus guten Rezensionen versprechen. Außerdem liegen da auch noch eine Menge Reihenauftakte und Folgebände, die gelesen werden wollen.


Zuletzt habe ich die Neuverfilmung von „Mord im Orient-Express“ gesehen und das war überraschend gut, weil es eine der wenigen Literaturverfilmungen ist, die mich ausnahmsweise von sich überzeugen konnten. Die Schauspieler waren gut gewählt und die Darstellung des Hercule Poirot hat mich beeindruckt, was gar nicht so einfach ist, denn die Fußstapfen von Sir Peter Ustinov sind groß.

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